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Herzlich willkommen auf den Seiten der Schule am Schloss

In Zeiten, die durch Corona bestimmt sind, ist kaum noch etwas, wie es mal war.

Wenn du bereits Schülerin oder Schüler an der unserer Schule bist, dann triffst du hier nicht mehr jeden Tag auf ca. 550 Menschen, die gemeinsam mit dir den Schultag erleben.

Wenn Sie als Eltern Ihr Kind auf dieser Schule haben, dann sind Sie vermutlich mehr mit der Klassenleitung Ihres Kindes im Kontakt als bisher, benötigen die aktuellsten Informationen darüber, wie es mit der Beschulung weitergehen wird und unterstützen Ihr Kind beim schulisch angeleiteten Lernen zu Hause.

Bitte schauen Sie mit Ihrem Kind regelmäßig auf die Schulhomepage, damit Sie über alle Neuigkeiten informiert sind. 

News

Unter „NEWS“ könne Sie/ könnt ihr immer alle aktuellen Informationen abrufen.

Wenn Sie als Eltern für Ihr Kind nach einer Schule suchen, auf der Ihr Kind den BOA, den BBR, den eBBR, den MSA oder das Abitur machen kann, dann sind Sie auf umfängliche Informationen angewiesen, um eine Entscheidung treffen zu können.

Wir möchten Ihnen und euch auf durch unsere Homepage gerne einen Eindruck von der Schule vermitteln, um entscheiden zu können, ob eine Schule für das eigene Kind die richtige Schule sein könnte. Stöbern Sie nach Herzenslust zusammen mit Ihrem Kind auf unseren Seiten. Informieren Sie sich über unsere Profilklassen, damit Ihr Kind sich Gedanken machen kann, welches Profil interessant sein könnte. Genießen Sie den Film, der Ihnen und euch die Möglichkeit geben soll, einen kleinen Eindruck von der Schule zu erhalten.

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Unter „Anmeldung“ sind alle wichtigen Informationen für Sie hinterlegt. Sie erfahren dort, welche Profilklassen wir zum neuen Schuljahr einrichten werden und erhalten die Informationen zum Anmeldeprocedere.

Wir wünschen Ihnen und euch eine gesunde Zeit, 

die Schulleitung der Schule am Schloss

    Ein Konzert für SchülerInnen und Schüler in der Schule am Schloss

    Nach langer pandemiebedingter Pause war es am Freitag, dem 24. September 2021 endlich wieder soweit:

    Schülerinnen und Schüler sowie einige Lehrkräfte hatten die Chance, wieder in unserer schönen Aula Platz zu nehmen, um klassischer Musik zu lauschen.

    Aber so einfach war das mit dem „Platz nehmen“ gar nicht.

    Am Anfang der Woche war von der Schönheit dieses Saales noch nicht so viel zu sehen gewesen - hatte doch aus baulichen Gründen bis zur Woche davor ein Baugerüst den ganzen Raum ausgefüllt, die Decke war offen und Staub bedeckte jeden Zentimeter...

    Einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 8e erlebten live, was es heißt, in einer Profilklasse Künste zu sein: Bühne freiräumen, Requisiten stapeln, ein Klavier tragen, Instrumente von Staub befreien, schwere Stühle über 1 ½ Etagen zur Aula befördern, stapeln, später aufstellen, ausrichten und die Bühne reinigen und ansprechend gestalten. „Das alles gehört zur Organisation eines Konzertes/ eines Events dazu“, hatte die Lehrerin ihnen gesagt... Trotz – oder gerade wegen der Anstrengung wuchsen einige SchülerInnen über sich hinaus und waren am Ende stolz, das klassische Konzert dafür aus erster Reihe genießen zu dürfen.

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    „Klassik!“ Das klingt erst einmal nach „Stillsitzen“... Die KonzertbesucherInnen aus dem 7. und 8. Jahrgang haben das gut geschafft. War aber auch keine Kunst, denn das Programm war alles andere als langweilig!

    Vom Lied der Sylva, einem Dsardas von Franz Lehhár, über ein Menuett von Johann Sebastian Bach bis hin zu Rumänischen Volkstänzen von Bela Bartok nahm uns ein Trio aus Sopranistin, Violinist und Pianist (Herr Ioannidis, Musiklehrer an unserer Schule) mit auf eine tänzerische Reise durch verschiedene Jahrhunderte, Epochen und Regionen.

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    konzertFür einige Schülerinnen und Schüler klangen die Rhythmen und Melodien nach Heimat, für andere nach neuen und interessanten Eindrücken. Alle anschließend befragten ZuhörerInnen hatten Freude am Konzert. Ein Schüler aus dem 8. Jahrgang bat mich um das Programm, weil er sich Einiges daraus auf sein Handy laden wolle...

    Hier ein kleiner akustischer Eindruck...

    Toll war, dass man den MusikerInnen im Anschluss an das Konzert Fragen stellen durfte. „Wie lernt man so zu singen?“ und „Warum blieb Franz Schubert´s „Unvollendete“ unvollendet? Die ZuhörerInnen interessierte Einiges.

     

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    Einen Wermutstropfen gab es aber doch: Nicht für alle, die das Konzert gern hören wollten, gab es die organisatorische Möglichkeit.
    Deshalb versuchen wir, im 2. Halbjahr des Schuljahres eine Fortsetzung dieser schönen Konzerttradition zu organisieren. Dort werden dann die Gruppen und Jahrgänge eingeladen, die diesmal leider nicht dabei sein konnten.

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    Vielen Dank an die Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation, die diese Schulkonzerte finanziert.

    konzert2Noch ein Ausschnitt zum Hören:

    George Bizets Can Can in der Schule am Schloss...

    - Bericht von Frau Hildebrand

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    Auf den Spuren der deutsch-polnischen Geschichtsstunden 

    Die Schule am Schloss beteiligt sich an einem historischen Projekt zum Um- und Ausbau des Museums für das größte Lager für polnische Offiziere im 2. Weltkrieg, die im damaligen Woldenberg interniert wurden. Die rein bauliche Maßnahme soll durch sog. „weiche Projektteile“ flankiert werden. Die Projektpartner sind die Gemeinde Dobiegniew und der Berliner Verein Fantom e.V., der Verein zur Förderung von Kunst und geschichtlichem Bewusstseins.

    Der Name des Projektes beinhaltet gleichzeitig eine inhaltliche Zielrichtung. Der Titel des Projekts heißt nämlich: „Um- und Ausbau des Museums der Woldenberger zugunsten der grenzüberschreitenden Kooperation in Sachen Tourismus. (Projektnummer: 85029101)“

    Beide Partner behandeln gemeinsam das schwierige Kapitel der deutsch-polnischen Geschichte, indem sie nicht nur parallel Begegnungen der Historiker und einen kontinuierlichen Jugendaustausch zwischen Dobiegniew und Berlin in Form von Geschichtsstunden organisieren, sondern die Vertragspartner informieren darüber die deutsch-polnische Öffentlichkeit und geben gemeinsam Bücher heraus, die sie öffentlich auf der Buchmesse in Leipzig vorstellen möchten. Das Projekt wird aus den Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des „INTERREG VA 2014 – 2020“ unterstützt.

    logo projektu

     

    Herb Dobiegniewa  01 Fantomitza Neagra 
     Wappen der Gemeinde Dobiegniew  Fantom e.V

    In der Zeit vom 23. bis 26.08.21 fand im Rahmen des Projektes eine weitere Schülerfahrt nach Dobiegniew (ehem. Woldenberg, Nm) statt. Gleich nach der Ankunft wurde unter der Führung eines Reginalisten, Herr Norbert Gierlowski, die Stadt erschlossen.

    Es stellte sich dabei heraus, dass die Pflastersteine des alten Marktplatzes, die Steine in der Kirche und in etlichen Häusern zwei Sprachen verstehen: Deutsch und Polnisch. Denn bis Ende Januar 1945 wurde die Stadt von Deutschen bewohnt und danach von Polen.


    Die spätmittelalterliche Marienkirche bietet eine perfekte Kulisse für eine multikulturelle Begegnung. Sie ist im Jahr 1335 erbaut und wurde im 16.Jahrhundert evangelisch geweiht. Erst 1945 ist sie katholisch umgeweiht. Die deutsche Schülergruppe besteht aus Katholiken, Protestanten, Moslems und konfessionsfreien Schülern. Die polnische Gruppe ist katholisch. 


    Bis 1945 hieß der einzige aus dem Mittelalter stammende Verteidigungsturm das Storchennest. Oben hatten sich nämlich Störche ein Nest gebaut und fühlten sich von den Anwohnern nicht gestört.

    Am nächsten Tag der Polenfahrt ging die deutsch-polnische Schülergruppe zu Fuß zum früheren Lager für polnische Offiziere „Woldenberg II C“. Dort wird gerade das Lagermuseum im Rahmen des Projektes INTERREG VA 2016-2020 mit den Mitteln der Europäischen Gemeinschaft umgebaut. Die Mittel dieses Projektes haben auch die Reise der Berliner Jugendlichen nach Polen bezuschusst. Einen Anteil trägt die Gemeinde Dobiegniew und ihr Berliner Projektpartner Fantom e.V.

    Die früheren Baracken im wirtschaftlichen Teil des Offizierslagers werden inzwischen von den Bewohnern der Stadt eingelebt und mit viel Aufwand umgebaut.



    Die Hauptstraße des Lagers zieht sich mehrere Hundert Meter hin und bietet auf dem Gelände, inzwischen ohne jegliche Bauten aber mit wild wuchernden Sträuchern und Bäumen, eine weitere Möglichkeit über den Lauf der Zeit nachzudenken.


    Gleich hinter dem Lager, an der Stelle des früheren Friedhofs für die Lagerinsassen, hielten die Schüler kurz inne und schauten geduldig in die Kamera, um ein weiteres Andenken an die Reise zu bekommen.


    Am Nachmittag wendeten sich die Schüler aus beiden Ländern dem „Hier und Jetzt“ zu und gingen in binationalen Teams in die Kajaks und Tretboote hinein. Der touristisch gut erschlossenen See in Osiek (ehem. Wutzig) bietet vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung an.



    Am Lagerfeuer saßen die die Schüler*innen bis es dunkel wurde. Dann wurden sie mit dem Bus zu ihrem Quartier gefahren. Da es bis zur Nachtruhe noch Zeit genug war, wurden die neuen Bekanntschaften unter den Projektteilnehmer*innen beim Spazierengehen am Großen See in Dobiegniew vertieft.



     

    Das straffe Programm ging am nächsten Tag weiter. Die deutsch-polnische Schülergruppe besichtigte unter einer Führung das Heimatmuseum der Kreisstadt Drezdenko (ehem. Driesen).

    Der Unterbau des späteren Speichers haben die Schweden während ihrer Stadtbesetzung als Pulverkammer erbaut. Die Schüler der beiden Länder wunderten sich sehr, als sie erfuhren, dass diese sich mitten in der auf Geheiß des Friedrichs des Großen erbauten Zitadelle befand. Friedrich war auch der Erbauer des Schlosses Charlottenburg, das Schüler*innen aus beiden Länder im Rahmen des Projektes im November 2019 besichtigt hatten.

    Die Pulverkammer war der Geschichte der Stadt Driesen, heute Drezdenko, gewidmet. In der ersten Etage wird eine große Ansammlung der Nutzgegenstände aus der Vorkriegszeit präsentiert.





    Die oberste Etage des Museums ist der Tierwelt dieser an Waldreichtum kaum zu überbietenden Umgebung gewidmet. In den letzten Jahren wurden dort auch - die in Europa sehr selten anzutreffenden - Bisents in den umliegenden Wäldern heimisch.

    Am Nachmittag des dritten Reisetages gab es einen Malwettbewerb zum Thema „Lager Woldenberg II C in meinen Augen“. Nur fünf Personen malten allein an ihrem Bild. Es gab zudem binationale Teams und Teams aus demselben Land. In allen Kategorien gab es Sieger*innen.


    Siegerinnen in der Kategorie einsprachige Teams: Aleyna und Silvia aus Berlin.

    Sieger in der Kategorie der zweisprachigen Teams: Hania, Anja und Homayoon.

    Siegerinnen in der Kategorie binationale/zweisprachige Teams: Martyna und Josephine.

    Sieger in der Kategorie binational/einsprachig:Martyna und Bartek.

    Siegerin in der Kategorie Einzelarbeiten: Acelya aus Berlin.

    Neben den Gewinnpreisen beim Malwettbewerb nahmen alle Schüler*innen auch Geschenktüten des Gastgebers mit nach Berlin. Außerdem wurden Kontaktdaten getauscht und einige Schüler*innen bleiben seitdem in Kontakt. Aber eigentlich wollten alle länger bleiben, weil neben dem interessanten historischen Programm gab es genug Zeit, sich auf die tolle Umgebung der Stadt Dobiegniew und ihre unheimlich herzlichen Gastgeber einzulassen.

    Nun werden die polnischen Schüler zum Gegenbesuch in Berlin erwartet.

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