Im Rahmen unserer Erasmuswoche verbrachten wir eine abwechslungsreiche Woche in Belgien. Gemeinsam mit unseren belgischen Austauschpartnerinnen und -partnern erhielten wir einen Einblick in ihren Schulalltag und konnten viele neue Erfahrungen sammeln.
Wir besuchten zuerst die Schule „Atheneum“ in Herzele, einer kleinen Stadt zwischen Brüssel und Gent. Mit unseren geliehenen Fahrrädern fuhren wir 20 Minuten durch Wiesen und Felder. Nach einem gemeinsamen Frühstück bekamen wir eine Schulführung und stellten fest wie anders hier der Alltag abläuft. Die Schüler arbeiten sehr selbstständig und viel digital am Tablet. Besonders faszinierend war die schuleigene Baustelle auf der die Berufsschüler bereits Maurern, Dämmen und Baggerfahren lernen.
Neben dem Schulbesuch standen auch verschiedene Ausflüge auf dem Programm. Ein Höhepunkt war die Fahrt nach Brüssel, der Hauptstadt Belgiens. Dort konnten wir bekannte Sehenswürdigkeiten besichtigen, belgische Waffeln probieren und bei einer Bootstour typisch belgisches Regenwetter erleben. Auch dem Europa Parlament statteten wir natürlich einen Besuch ab. Besonders hat uns aber auch die etwas kleinere Stadt Gent gefallen. Dort stellten wir unsere Problemlösefähigkeiten und unseren Teamgeist in einem Escape Game unter Beweis. Am Ende wurden leider alle in Zombies verwandelt.
Besonders typisch für Belgien war auch die Fortbewegung mit dem Fahrrad. Unsere Unterkunft war eine alte Scheune, die modernisiert wurde und uns drei schöne Wohnungen zur Verfügung stellte. Das Leben auf dem Land war eine schöne Abwechslung für uns Stadtkinder, machte uns aber auch bewusst, wie gut man in Berlin von A nach B kommt. Dort mussten wir jeden Tag auf das Fahrrad steigen, was für manche von uns ein bisschen Überwindung kostete.
Natürlich kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. Durch gemeinsame Aktivitäten wie Fahrradfahren und Pommes essen, Gespräche und Unternehmungen entstanden viele neue Bekanntschaften. Wir konnten unsere Sprachkenntnisse verbessern, andere Lebensweisen kennenlernen und viele schöne Erinnerungen sammeln.
Die Woche in Belgien war für uns alle eine bereichernde Erfahrung. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Gastgeberinnen und Gastgebern sowie bei allen Beteiligten, die diesen Austausch ermöglicht haben. Die vielen Eindrücke und Erlebnisse werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.