„Durch Worte lernen wir Gedanken und durch Gedanken lernen wir das Leben.“
Jean Baptiste Girard
Deutsch ist ein Hauptfach – Basis und Grundlage für fast alles, was im Unterricht und generell in der Schule passiert. Wer nicht richtig oder nur ungenügend Deutsch spricht oder versteht, wird in unserem Bildungssystem nicht erfolgreich sein können.
Dieser Tatsache sind sich alle Deutschlehrkräfte an der Schule am Schloss sehr bewusst und so spielt das Thema Sprachbildung eine zentrale Rolle an unserer Schule.
Im Mittelpunkt steht die Förderung und Weiterentwicklung der kommunikativen Kompetenz der Lernenden. Dies beinhaltet die konsequente Erweiterung des Wortschatzes und des Sprachbewusstseins, sowohl in schriftlicher als auch in mündlicher Form. Mehrsprachigkeit wird dabei als Chance betrachtet.
Von der Jugend- oder Umgangssprache wollen wir die Schülerinnen und Schüler zur Standardsprache führen und schließlich in den unterschiedlichen Fächern den Weg zur Fachsprache ebnen. Die Leistungsstarken werden gefordert, die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf im Wahlpflichtkurs Deutsch gefördert, damit gemeinsam gelernt werden kann. Das Lesen spielt dabei, in Zeiten von Instagram, TikTok und Co., eine entscheidende Rolle. Durch das Heranführen an Literatur, einer Kooperation mit der Heinrich-Schulz-Bibliothek und dem Üben mit verschiedenen Lesemethoden soll das Lesen wieder in die Lebenswelt der jungen Menschen zurückgeholt werden.
Eine besondere Methodik, um die Lesekompetenz unserer Schülerinnen und Schüler zu stärken, ist das Lesetandem. Die Schule am Schloss hat ein Leseband eingeführt, in dem in jeder Klasse drei Mal pro Woche die Schülerinnen und Schüler jeweils zu zweit einen Texts zusammen laut und chorisch lesen. Diese Methode stärkt nachweislich die Lesekompetenz, was nicht nur für das Fach Deutsch von grundlegender Bedeutung ist.