Ein Konzert für SchülerInnen und Schüler in der Schule am Schloss

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Nach langer pandemiebedingter Pause war es am Freitag, dem 24. September 2021 endlich wieder soweit:

Schülerinnen und Schüler sowie einige Lehrkräfte hatten die Chance, wieder in unserer schönen Aula Platz zu nehmen, um klassischer Musik zu lauschen.

Aber so einfach war das mit dem „Platz nehmen“ gar nicht.

Am Anfang der Woche war von der Schönheit dieses Saales noch nicht so viel zu sehen gewesen - hatte doch aus baulichen Gründen bis zur Woche davor ein Baugerüst den ganzen Raum ausgefüllt, die Decke war offen und Staub bedeckte jeden Zentimeter...

Einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 8e erlebten live, was es heißt, in einer Profilklasse Künste zu sein: Bühne freiräumen, Requisiten stapeln, ein Klavier tragen, Instrumente von Staub befreien, schwere Stühle über 1 ½ Etagen zur Aula befördern, stapeln, später aufstellen, ausrichten und die Bühne reinigen und ansprechend gestalten. „Das alles gehört zur Organisation eines Konzertes/ eines Events dazu“, hatte die Lehrerin ihnen gesagt... Trotz – oder gerade wegen der Anstrengung wuchsen einige SchülerInnen über sich hinaus und waren am Ende stolz, das klassische Konzert dafür aus erster Reihe genießen zu dürfen.

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„Klassik!“ Das klingt erst einmal nach „Stillsitzen“... Die KonzertbesucherInnen aus dem 7. und 8. Jahrgang haben das gut geschafft. War aber auch keine Kunst, denn das Programm war alles andere als langweilig!

Vom Lied der Sylva, einem Dsardas von Franz Lehhár, über ein Menuett von Johann Sebastian Bach bis hin zu Rumänischen Volkstänzen von Bela Bartok nahm uns ein Trio aus Sopranistin, Violinist und Pianist (Herr Ioannidis, Musiklehrer an unserer Schule) mit auf eine tänzerische Reise durch verschiedene Jahrhunderte, Epochen und Regionen.

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konzertFür einige Schülerinnen und Schüler klangen die Rhythmen und Melodien nach Heimat, für andere nach neuen und interessanten Eindrücken. Alle anschließend befragten ZuhörerInnen hatten Freude am Konzert. Ein Schüler aus dem 8. Jahrgang bat mich um das Programm, weil er sich Einiges daraus auf sein Handy laden wolle...

Hier ein kleiner akustischer Eindruck...

Toll war, dass man den MusikerInnen im Anschluss an das Konzert Fragen stellen durfte. „Wie lernt man so zu singen?“ und „Warum blieb Franz Schubert´s „Unvollendete“ unvollendet? Die ZuhörerInnen interessierte Einiges.

 

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Einen Wermutstropfen gab es aber doch: Nicht für alle, die das Konzert gern hören wollten, gab es die organisatorische Möglichkeit.
Deshalb versuchen wir, im 2. Halbjahr des Schuljahres eine Fortsetzung dieser schönen Konzerttradition zu organisieren. Dort werden dann die Gruppen und Jahrgänge eingeladen, die diesmal leider nicht dabei sein konnten.

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Vielen Dank an die Internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation, die diese Schulkonzerte finanziert.

konzert2Noch ein Ausschnitt zum Hören:

George Bizets Can Can in der Schule am Schloss...

- Bericht von Frau Hildebrand

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