Schulsozialarbeit in der Schule am Schloss

Schulsozialarbeit an der Schule am Schloss

Schule am Schloss
Schloßstraße 55a
14059 Berlin (Plan)
Telefon: 9029-24147
Fax: 9029-24132
E-Mail: schulsozialarbeit@schuleamschloss.de

Frau Kuhaupt: a.kuhaupt@tandembtl.de
Frau Namidar: s.namidar@tandembtl.de
Herr Stach: g.stach@tandembtl.de
Frau Wermter: c.wermter@tandembtl.de

Die Räume der Schulsozialarbeit sind geöffnet
montags bis freitags von 08:00-15:00 Uhr.

Datenschutzerklärung

Personenbezogene Daten (nachfolgend zumeist nur „Daten“ genannt) werden von uns nur im Rahmen der Erforderlichkeit sowie zum Zwecke der Bereitstellung eines funktionsfähigen und nutzerfreundlichen Internetauftritts, inklusive seiner Inhalte und der dort angebotenen Leistungen, verarbeitet.

Gemäß Art. 4 Ziffer 1. der Verordnung (EU) 2016/679, also der Datenschutz-Grundverordnung (nachfolgend nur „DSGVO“ genannt), gilt als „Verarbeitung“ jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführter Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten, wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

Mit der nachfolgenden Datenschutzerklärung informieren wir Sie insbesondere über Art, Umfang, Zweck, Dauer und Rechtsgrundlage der Verarbeitung personenbezogener Daten, soweit wir entweder allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung entscheiden. Zudem informieren wir Sie nachfolgend über die von uns zu Optimierungszwecken sowie zur Steigerung der Nutzungsqualität eingesetzten Fremdkomponenten, soweit hierdurch Dritte Daten in wiederum eigener Verantwortung verarbeiten.

Unsere Datenschutzerklärung ist wie folgt gegliedert:

I. Informationen über uns als Verantwortliche
II. Rechte der Nutzer und Betroffenen
III. Informationen zur Datenverarbeitung

I. Informationen über uns als Verantwortliche

Verantwortlicher Anbieter dieses Internetauftritts im datenschutzrechtlichen Sinne ist:

Schule am Schloss
komm. Schulleitung: Sabine Kähne
Schloßstr. 55A
14059 Berlin

Telefon: 030 - 902924110
Telefax: 030 - 902924132
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Datenschutzbeauftragte/r beim Anbieter ist:
SenBJF 04/06 I DSB, Waldschulallee 29-31, 14055 Berlin, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

II. Rechte der Nutzer und Betroffenen

Mit Blick auf die nachfolgend noch näher beschriebene Datenverarbeitung haben die Nutzer und Betroffenen das Recht

  • auf Bestätigung, ob sie betreffende Daten verarbeitet werden, auf Auskunft über die verarbeiteten Daten, auf weitere Informationen über die Datenverarbeitung sowie auf Kopien der Daten (vgl. auch Art. 15 DSGVO);
  • auf Berichtigung oder Vervollständigung unrichtiger bzw. unvollständiger Daten (vgl. auch Art. 16 DSGVO);
  • auf unverzügliche Löschung der sie betreffenden Daten (vgl. auch Art. 17 DSGVO), oder, alternativ, soweit eine weitere Verarbeitung gemäß Art. 17 Abs. 3 DSGVO erforderlich ist, auf Einschränkung der Verarbeitung nach Maßgabe von Art. 18 DSGVO;
  • auf Erhalt der sie betreffenden und von ihnen bereitgestellten Daten und auf Übermittlung dieser Daten an andere Anbieter/Verantwortliche (vgl. auch Art. 20 DSGVO);
  • auf Beschwerde gegenüber der Aufsichtsbehörde, sofern sie der Ansicht sind, dass die sie betreffenden Daten durch den Anbieter unter Verstoß gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verarbeitet werden (vgl. auch Art. 77 DSGVO).

Darüber hinaus ist der Anbieter dazu verpflichtet, alle Empfänger, denen gegenüber Daten durch den Anbieter offengelegt worden sind, über jedwede Berichtigung oder Löschung von Daten oder die Einschränkung der Verarbeitung, die aufgrund der Artikel 16, 17 Abs. 1, 18 DSGVO erfolgt, zu unterrichten. Diese Verpflichtung besteht jedoch nicht, soweit diese Mitteilung unmöglich oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden ist. Unbeschadet dessen hat der Nutzer ein Recht auf Auskunft über diese Empfänger.

Ebenfalls haben die Nutzer und Betroffenen nach Art. 21 DSGVO das Recht auf Widerspruch gegen die künftige Verarbeitung der sie betreffenden Daten, sofern die Daten durch den Anbieter nach Maßgabe von Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO verarbeitet werden. Insbesondere ist ein Widerspruch gegen die Datenverarbeitung zum Zwecke der Direktwerbung statthaft.

III. Informationen zur Datenverarbeitung

Ihre bei Nutzung unseres Internetauftritts verarbeiteten Daten werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt, der Löschung der Daten keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen und nachfolgend keine anderslautenden Angaben zu einzelnen Verarbeitungsverfahren gemacht werden.

Matomo (vormals: PIWIK)

In unserem Internetauftritt setzen wir Matomo (ehemals: „PIWIK“) ein. Hierbei handelt es sich um eine Open-Source-Software, mit der wir die Benutzung unseres Internetauftritts analysieren können. Hierbei werden Ihre IP-Adresse, die Website(s) unseres Internetauftritts, die Sie besuchen, die Website, von der aus Sie auf unseren Internetauftritt gewechselt haben (Referrer URL), Ihre Verweildauer auf unserem Internetauftritt sowie die Häufigkeit des Aufrufs einer unserer Websites verarbeitet.

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Lernpaten an der Schule am Schloss

Seit fast zwei Jahren sind wir in der Schule am Schloss in der glücklichen Lage, dass Lese- und Lernpaten unsere Arbeit mit den Jugendlichen unterstützen. Derzeit sind es acht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die ein bis zweimal in der Woche in unsere Schule kommen, um hier mit Schülerinnen und Schülern zu arbeiten.

Die Schule am Schloss ist eine inklusive Schule, das heißt, es werden in unseren Klassen Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichstem Lern- und Leistungsniveau unterrichtet.

Für unsere Schülerinnen und Schüler ist es ein großer Gewinn, wenn im Rahmen der Kurse im Mittagsband unsere Lernpaten unterstützend zum Einsatz kommen. In Kleinstgruppen kann hier Wortarbeit geleistet, Grammatik und Rechtschreibung gelernt oder Lesekompetenz erworben werden. Dies kommt einerseits allen Schülerinnen und Schülern in der Willkommensklasse und in unseren Regelklassen zugute, die beim Erlernen und bei der Anwendung der deutschen Sprache noch Hilfe benötigen.

Auf der  anderen Seite kommen in den Kleingruppen der Lese- und Lernpaten auch Jugendliche mit besonderem Interesse an Literatur und mit hohen sprachlichen oder auch mathematischen Kompetenzen auf ihre Kosten.

Zu verdanken haben wir unsere Lernpaten dem Bürgernetzwerk Bildung des VBKI, dem Verein Berliner Kaufleute und Industrieller. Dieses Netzwerk vermittelt Lernpaten an interessierte Schulen. Mittlerweile gibt es 2200 ehrenamtliche Lernpaten in Berlin mit steigender Tendenz. Diese Vermittlung des VBKI ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, denn sie leistet einen wertvollen Beitrag für unsere Schulen im Sinne multiprofessioneller Kompetenz.

Und wer genau sind unsere Lernpaten? Gemeinsam ist allen, dass sie ihre freie Zeit einbringen, um in unserer Schule mit jungen Menschen zu arbeiten und diese unterstützen. Unsere Lernpaten kommen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen - ob Studentin, ehemaliger Lehrer oder Journalistin – die Bandbreite ist genauso groß wie die unserer Schulgemeinschaft und vielleicht passen wir deshalb so gut zusammen!

Unser Lernpate Herr Nickisch im Porträt.

Lesepate

https://www.youtube.com/watch?v=qjjZ08S6zLQ

Unsere Lernpaten

Bach     

Herr Bach ist 1949 in Köln geboren und hat lange in Baden-Württemberg gelebt.
Studiert hat er Betriebswirtschaft und Politik (und etwas Pädagogik).
Dann arbeitete er als selbstständiger Kaufmann und war geschäftsführender Gesellschafter einer Druckerei.
Nebenbei hat er schon immer ehrenamtlich gearbeitet.
Er war bisher schon an zwei anderen ISS als Lernpate tätig. Ihm macht es großen Spaß jungen Menschen Wissen und Erfahrungen zu vermitteln und sich mit ihnen auszutauschen.
Hobbys: Konzerte, Lesen, Theater, in Berlin und Umgebung spazieren gehen.

Lesepaten Frau Epinatjeff  

Frau Epinatjeff ist 67 Jahre alt und lebt seit 1977 in Berlin. Seit dieser Zeit unterrichtete sie an einer Grundschule in Neukölln in der Jahrgangsmischung 4., 5. und 6. Klasse.
Frau Epinatjeff sagt, dass ihr die Arbeit mit Schülern immer viel Spaß gemacht hat. Deshalb hat sie sich nach ihrer Pensionierung als Lernpatin beworben. Sie findet die Arbeit in der Willkommensklasse der Schule am Schloss sehr spannend und interessant.
Sie wohnt in der Nähe vom Schlossgarten und geht in ihrer Freizeit gern und viel spazieren. Sie liest gern und besucht kulturelle Veranstaltungen.

Lesepaten Frau Jontza  

Frau Jontza ist 1951 in Berlin geboren, verheiratet und hat einen Sohn. Nach ihrem Studium arbeitete sie sieben Jahre als Moderatorin, Reporterin und Redakteurin beim Radio (SFB) und wechselte dann zum Fernsehen. Sie arbeitete im SFB und später beim RBB als Redakteurin, später als Abteilungsleiterin für Kinder- und Jugendfernsehen, Bildung und Wissenschaft, war dann für Talkformate zuständig. Von 2013 entwickelte sie für freie TV-Produktionen Fernseh-Formate.
Seit 2017 engagiert sie sich in der Ulme 35, einem interkulturellen Bildungs- und Kulturtreffpunkt  für Neuberliner im Westend.

Lesepaten Herr Legowski  

Herr Legowski studierte Soziologie und Politische Wissenschaften.
Er arbeitete als Journalist, erst bei der Zeitung und beim Hörfunk, später beim Fernsehen. Ab 1999 war er Pressesprecher bei einem Wirtschaftsverband und er ist seit 2017 Rentner.
Hobbys: Wandern, Radfahren, Schwimmen, Fußball.
Sein Lieblingsverein ist der 1. FC Köln (weil das der einzige Club ist, der auch ein Karnevalsverein ist).
Herr Legowski hat eine große Schwäche für die deutsche Sprache: "Wenn Japaner und Chinesen Goethe und Schiller vortragen können, sollten deutsche Schulkinder die Sprache zumindest sprechen, lesen und schreiben können. Dabei will ich unbedingt helfen, hier in der Schule am Schloss."

Lesepaten Herr Nickisch  

Herr Nickisch wurde 1948 geboren.
Er war bis 2012 Lehrer für Deutsch und Biologie an einer Gesamtschule in Heidelberg/Baden-Württemberg.
Zusammen mit seiner Frau wohnt er seit 2013 in Berlin-Westend.
Er hat zwei Söhne (39 und 37) und zwei Enkel (8 und 6).
Herr Nickisch fing im Jahre 2014 an als Lernpate an der Heinz-Brandt-Schule in Weißensee tätig zu sein und ist seit 2016 Lernpate und Koordinator für Lernpaten an der Schule am Schloss.

 Lesepaten Frau Stalf    

Frau Stalf studierte Diplom-Psychologie und war 20 Jahre als Dozentin für Psychologie an Fachhochschule für Erwachsenenbildung tätig.
Frau Stalf liest gern, besucht Geschichtsvorlesungen, fährt viel mit dem Fahrrad und verreist gern.
Frau Stalf sagt: Ich bin immer sehr gern zur Schule gegangen, sowohl als Schülerin als auch als Lehrerin und habe viel Freude daran, Wissen zu erwerben und zu vermitteln! Ich fühle mich wohl an einer Schule und bin gern mit jungen Menschen zusammen.

Sie wollen selbst Lernpate werden? Informieren Sie sich hier:
http://www.vbki.de/der-verein/b%C3%BCrgernetzwerk-bildung/lese-und-lernpaten

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Die Maßnahmen zur Sprachbildung

Sprachtest zu Beginn der 7. Jahrgangsstufe

Alle neuen Siebtklässlerinnen und Siebtklässler schreiben in der ersten oder zweiten Woche nach Schulanfang einen Sprachtest (80 Minuten). Dieser ist angelehnt an die vom Senat bereitgestellte Lernausgangslage 7. Getestet werden Leseverstehen, Schreibfertigkeiten, Sprachwissen und Sprachbewusstsein, Grammatik- und Rechtschreibkenntnisse.

Nach Auswertung des Sprachtests werden die Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf im Mittagsband in Förderkurse Deutsch eingeteilt, um dort an ihren sprachlichen Schwächen zu arbeiten. Besonders begabte Schülerinnen und Schüler können in den AGs im Mittagsband (je nach Möglichkeit) auch Neigungskurse belegen.

Am Anfang des 8. Schuljahres werden die Sprachtests in den Klassen nochmals geschrieben, um zu evaluieren inwieweit die Förderangebote die Sprachfertigkeiten verbessert haben.


Sprachverhalten im Unterricht

Alle Lehrerinnen und Lehrer der Schule am Schloss haben sich darauf verständigt darauf zu achten, dass Schülerinnen und Schüler stets in ganzen, vollständigen Sätzen sprechen und schreiben. Dies gilt nicht nur für schriftliche Übungen, sondern auch für die mündliche Arbeit im Klassenraum.

Wenn Nomen durchgenommen werden (etwa zur Wortschatzarbeit) werden immer die dazugehörigen Artikel mit genannt. Auch die Pluralbildung von Nomen wird thematisiert und zum Beispiel bei Tafelbildern ebenfalls aufgeschrieben.


Einführung Textknacker

Im ersten Halbjahr der 7. Klassen wird der Textknacker, eine 4-Schritt-Lesemethode für längere Texte, eingeführt. Jede Schülerin und jeder Schüler bekommt den Textknacker als Arbeitsinstrument ausgehändigt und soll diesen in seinem Deutschhefter stets griffbereit halten.

Der Textknacker als Lesemethode ist Bestandteil des im Deutschunterricht verwendeten Lehrbuchs „Doppelklick“ von Cornelsen und wird dort als Grundlage angewandt und wiederholt.

Ausgehend vom Deutschunterricht wird diese Lesemethode auch in allen Fächern als Arbeitsinstrument angewandt, die mit (längeren) Texten arbeiten und von den jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrern genutzt (z. B. in GeWi, NaWi, Ethik etc.). Plakate mit dem Textknacker sollen möglichst in jeder Klasse hängen, um dies auch bei den Schülerinnen und Schülern gegenwärtig zu halten.


Bibliotheksbesuch

Alle siebten Klassen gehen im ersten Halbjahr gemeinsam mit den Klassen- oder Deutschlehrerinnen und -lehrern in die Stadtbibliothek am Richard Wagner-Platz. Mit der Stadtbibliothek gibt es eine Vereinbarung, dass die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen der Schule am Schloss eine ein- bis anderthalbstündige Einführungsveranstaltung wahrnehmen. Dort werden sie in die Möglichkeiten der Recherche nach Büchern und anderen Medien eingeführt. Bei diesem Besuch erhalten alle Schülerinnen und Schüler einen Benutzerausweis. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu angehalten werden sich selbstständig Bücher auszuleihen, um z. B. eine Buchvorstellung im Deutschunterricht zu gestalten oder zu anderen Fächern über ausgewählte Themen zu recherchieren.


Lesen von Ganzschriften

Die Fachkonferenz Deutsch hat sich darauf verständigt, dass alle Klassen (von Jahrgangsstufe 7 bis 10) eine Ganzschrift pro Halbjahr lesen. Hierzu werden die in der Schule vorhandenen Klassensätze genutzt. Zu vielen dieser Ganzschriften sind auch Arbeitshefte und Übungen angeschafft worden. Einige dieser Bücher sind in der Schule am Schloss auch als Film auszuleihen, um damit zum Thema „Filmsprache und Literatur“ zu arbeiten.


Einführung eines Glossars

Die Fachkonferenzen für Fächer wie NaWi, GeWi als auch Musik haben sich darauf verständigt ab Klasse 7 mit den Schülerinnen und Schülern ein Glossar für Fachbegriffe einzuführen. Dieses Glossar wird durchgängig über vier Jahre weitergeführt und stetig erweitert. Es dient als Arbeitsgrundlage und die Schülerinnen und die Schüler können jederzeit auf diese Fachtermini zurückgreifen und diese nutzen.


Einführung von Operatoren

Im aktuellen Rahmenlehrplan Deutsch werden verschiedene Operatoren aufgelistet, die in fast allen Fächern Verwendung finden (aus den Bereichen Natur- und Gesellschaftswissenschaften sowie Deutsch, Mathematik und Englisch). Es wird hier exemplarisch versucht diese in allen Fächern verwendeten Operatoren zu definieren und für die Schülerinnen und Schüler verständlich zu formulieren.

Auf der FK Deutsch wurde beschlossen diese ausgewählten Operatoren in den Jahrgangsstufen 7 und 8 einzuführen und bis zur Jahrgangsstufe 10 in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Dies findet auch Eingang in den schulinternen Curricula der 7. und 8,. Klassen.

Die jeweiligen Operatorenlisten werden genau wie der Textknacker den Schülerinnen und Schülern in der 7. und 8. Klasse als Arbeitsinstrument ausgehändigt und sollen stets griffbereit sein. Es wurde hier versucht die Erläuterungen der einzelnen Operatoren schülergerecht zu formulieren

Die Liste mit den Operatoren „Nenne“ („Benenne“), „Beschreibe“ und „Vergleiche“ wird im zweiten Halbjahr der 7. Klasse eingeführt und an die Schülerinnen und Schüler als Arbeitsgrundlage verteilt.
Die zweite Liste mit den weiteren Operatoren wird im ersten Halbjahr der Klasse 8 eingeführt und zusammen mit dem Textknacker als Arbeitsgrundlage an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben.


Lern- und Lesepaten

Seit Sommer 2016 kooperiert die Schule am Schloss mit dem Bürgernetzwerk Bildung des VBKI (Verein Berliner Kaufleute und Industrieller). Das Bürgernetzwerk Bildung möchte die Startbedingungen benachteiligter Kinder und Jugendlicher verbessern und hat bislang mehr als 2200 Lese- und Lernpatinnen und -paten an Berliner Schulen vermittelt. Acht Lernpatinnen und -paten sind mittlerweile an der Schule am Schloss im Einsatz, die im Mittagsband als auch in den Willkommensklassen vor allem bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern zum Einsatz kommen (Klasse 7 bzw. 8). Vor allem für unsere Jugendlichen aus den Willkommensklassen, die noch nicht so lange in Deutschland sind, stellen die Lernpatinnen und -paten eine entschiedene Hilfe dar, um leistungsmäßig zu den anderen Schülerinnen und Schülern aufzuschließen. Auch für besonders lesebegeisterte und lernwillige Schülerinnen und Schüler sollen Angebote gemacht werden.

 

Sprachbildung Manahmen bersicht

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Der Studientag zur Sprachbildung

An unserem Studientag zum Thema Sprachbildung im Schuljahr 2016/17 ging es um die systematische Verankerung der Sprachbildung sowohl fachübergreifend als auch fachspezifisch.
Um die Kompetenzen aller Kolleginnen und Kollegen bezüglich der fachübergreifenden Maßnahmen zu gewährleisten, führten wir zu diesen Inhalten kurze Werkstätten durch.
Studientag Sprachbildung 3

In zwei rotierenden Runden wurden die drei fachübergreifenden Maßnahmen, die im Schuljahr 2017/18 verbindlich zum Einsatz kommen sollen, dem Kollegium vorgestellt.

Anschließend arbeiteten wir in Fachteams zu den folgenden Fragestellungen:
Studientag Sprachbildung 4

Der Ablauf und die Arbeitsergebnisse des Studientages sind in den nachfolgenden Dateien zusammengestellt.

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Der Prozess

Auf dem Weg zum Basiscurriculum Sprachbildung – Der Prozess

Der bisherige Prozess

Unsere Schule führte im Dezember 2013 erstmals einen Studientag zur Sprachbildung durch. Das Ziel dieses Studientages war es, das Kollegium über alle Fächer für die Sprachbildung zu sensibilisieren. Dazu luden wir Fachexperten ein, die uns im Rahmen von Workshops zeigten,

  • …welche sprachlichen Hürden Schülerinnen und Schüler zu nehmen haben.
  • …welche Möglichleiten für sprachsensiblen Unterricht es über den Deutschunterricht hinaus geben kann.

Die Workshops mit den Titeln

  • Textszenarien – Anregende Aufgaben für alle Lerntypen
  • Mit der Sprache muss man rechnen – mit den Wörtern auch
  • Texte didaktisieren – Leseübungen nach J. Leisen

verfehlten ihr Ziel nicht. Dem Kollegium war nun bewusst, dass wir gemeinsam, über alle Fächer hinweg, für die Sprachbildung unserer Schülerinnen und Schülern verantwortlich sind. Darüber hinaus gab es nun konkrete methodische Ideen, die ausprobiert werden konnten.

Einen weiteren Impuls, die Sprachbildung an unserer Schule zu konkretisieren, gab uns die Aufgabe, das SchiC zu erstellen. In der Prozessplanung für die Erstellung des SchiC lag die Fokussierung des Teil B, zu dem die Sprachbildung gehört, im Schuljahr 2016/17.

Seit dem ersten Studientag im Schuljahr 2013/14, und teilweise schon zuvor, probierten wir unterschiedliche Dinge aus, die der Sprachbildung zuzuordnen waren. Wir machten methodische Erfahrungen durch das Erstellen von AEIOU-Aufgaben (siehe fachübergreifende Unterrichtseinheiten) und erkannten, dass die Arbeit mit Textszenarien diesen Aufgabentypen entsprach. Wir nutzten die Lernausgangslage im 7. Jahrgang als Diagnoseinstrument für die Ermittlung von Förderbedarfen. Wir waren sensibilisiert für die sprachlichen Hürden im mathematisch – naturwissenschaftlichen Unterricht, denen die Schülerinnen und Schüler z. B. bei der Arbeit mit den Fachbüchern ausgesetzt waren. Kurzum: Wir machten in dieser Zeit viele Erfahrungen, die Sprachbildung betreffend.

Im Schuljahr 2016/17 war nun die Zeit gekommen, all unsere Erfahrungen und die praktizierten Sprachbildungsinhalte zu konkretisieren und verbindliche Maßnahmen zu verabreden. Dazu sollte der zweite Studientag zur Sprachbildung, den wir im April 2017 durchführten, dienen.

Mit all unseren Erfahrungen, der zuvor durchgeführten Bestandsaufnahme zu Sprachbildung und dem Bewusstsein „Die Sprachbildung geht uns alle an“, planten wir diesen Studientag ohne externe Experten, denn als Experten sahen wir uns selbst. Wir ließen uns allerdings extern durch diesen Tag moderieren, damit wir alle uns in die konkrete inhaltliche Arbeit mit hineinbegeben konnten.

An diesem Tage sollten die folgenden Ziele erreicht werden:
Studientag Sprachbildung 1
Die Arbeit an diesem Tage hatte zwei Schwerpunkte. Zum einen ging es um fachübergreifende Maßnahmen. Es sollte gewährleistet sein, dass alle Kolleginnen und Kollegen nach diesem Tag
Kenntnis über diese Maßnahmen und deren Umsetzung haben. Der zweite Fokus lag auf den fachspezifischen Maßnahmen.
Studientag Sprachbildung 2
In der ESL-Sitzung vom 03.05.2017 formulierten wir zwei strategische Ziele die bereits im Schuljahr 17/18 in die Umsetzung gehen sollten.

Im Rahmen der Qualifizierung des Mittleren Managements (eine regionale Qualifizierungsmaßnahme für Teamleitungen und Fachleitungen) konnten Zeit-Maßnahmepläne für die Umsetzung der zwei
Ziele erarbeitet werden.

Der aktuelle Stand

Im laufenden Schuljahr findet die Umsetzung der folgenden Ziele statt:
Sprachbildung Strategisches Ziel 1
Im Jahrgang 7 erhalten alle Schülerinnen und Schüler eine Einführung der Textknackermethode.
Darüber hinaus erhalten sie ein Informationsblatt zum Textknacker, welches in ihrem Hefter abgeheftet und die Vorgehensweise in den einzelnen Arbeitsschritten erklärt. Dieses Informationsblatt können die Schülerinnen und Schüler in allen Fächern nutzen.
Sprachbildung Strategisches Ziel 2
Bei der Einführung der genannten Operatoren erhalten die Schülerinnen und Schüler der 7. bzw. 8. Klassen ein Informationsblatt, welches anschließend ebenfalls in allen Fächern genutzt werden kann.

Der Ausblick

Der Studientag im April 2016/17 ergab, dass die Fachbereiche unabhängig voneinander das Bedürfnis geäußert haben, mit den Schülerinnen und Schülern im jeweiligen Fach ein Glossar anlegen zu wollen. Hierzu entstand die Idee, die Erarbeitung eines- und die Arbeit mit einem Glossar für die Schülerinnen und Schüler dadurch zu vereinfachen, dass wir eine fachübergreifende Verabredung über die Form und das Format eines solchen Glossars treffen sollten. Die Fachbereiche Künste/Musik, Nawi und Gewi erklärten sich bereit im Schuljahr 2017/18 gezielt Glossararbeit zu betreiben. So können wir mit Hilfe der in diesem Schuljahr gemachten Erfahrungen einen Vorschlag zur zukünftigen Glossararbeit erarbeiten und diesen Punkt als verbindliche Maßnahme mit in das Sprachbildungskonzept übernehmen.

Bei all unserem Handeln haben wir unser Projektziel im Auge.
Sprachbildung Zielstezung
Grundsätzlich betrachten wir aber ein Konzept als eine Arbeitsgrundlage. Das bedeutet, dass ein fortgesetztes Überarbeiten hinsichtlich der Erweiterung, Korrektur oder Löschung von Inhalten für uns eine Selbstverständlichkeit darstellt.

Sprachbildund Inhalte 1

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