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Die erweiterte Schulleitung

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Die Hausmeisterei

Unser Hausmeister Herr Bernegger kümmert sich während des Schulbetriebes um das Schulgebäude und -gelände und ist Ansprechpartner für die Zusammenarbeit mit externen Firmen.
Er ist über das Sekretariat erreichbar.

Bernegger 
Herr Bernegger
Hausmeister

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Datenschutzerklärung

Personenbezogene Daten (nachfolgend zumeist nur „Daten“ genannt) werden von uns nur im Rahmen der Erforderlichkeit sowie zum Zwecke der Bereitstellung eines funktionsfähigen und nutzerfreundlichen Internetauftritts, inklusive seiner Inhalte und der dort angebotenen Leistungen, verarbeitet.

Gemäß Art. 4 Ziffer 1. der Verordnung (EU) 2016/679, also der Datenschutz-Grundverordnung (nachfolgend nur „DSGVO“ genannt), gilt als „Verarbeitung“ jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführter Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten, wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

Mit der nachfolgenden Datenschutzerklärung informieren wir Sie insbesondere über Art, Umfang, Zweck, Dauer und Rechtsgrundlage der Verarbeitung personenbezogener Daten, soweit wir entweder allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung entscheiden. Zudem informieren wir Sie nachfolgend über die von uns zu Optimierungszwecken sowie zur Steigerung der Nutzungsqualität eingesetzten Fremdkomponenten, soweit hierdurch Dritte Daten in wiederum eigener Verantwortung verarbeiten.

Unsere Datenschutzerklärung ist wie folgt gegliedert:

I. Informationen über uns als Verantwortliche
II. Rechte der Nutzer und Betroffenen
III. Informationen zur Datenverarbeitung

I. Informationen über uns als Verantwortliche

Verantwortlicher Anbieter dieses Internetauftritts im datenschutzrechtlichen Sinne ist:

Schule am Schloss
Schulleitung: Brunhilde Malmwieck
Schloßstr. 55A
14059 Berlin

Telefon: 030 - 902924110
Telefax: 030 - 902924132
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SenBJF 04/06 I DSB, Waldschulallee 29-31, 14055 Berlin, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

II. Rechte der Nutzer und Betroffenen

Mit Blick auf die nachfolgend noch näher beschriebene Datenverarbeitung haben die Nutzer und Betroffenen das Recht

  • auf Bestätigung, ob sie betreffende Daten verarbeitet werden, auf Auskunft über die verarbeiteten Daten, auf weitere Informationen über die Datenverarbeitung sowie auf Kopien der Daten (vgl. auch Art. 15 DSGVO);
  • auf Berichtigung oder Vervollständigung unrichtiger bzw. unvollständiger Daten (vgl. auch Art. 16 DSGVO);
  • auf unverzügliche Löschung der sie betreffenden Daten (vgl. auch Art. 17 DSGVO), oder, alternativ, soweit eine weitere Verarbeitung gemäß Art. 17 Abs. 3 DSGVO erforderlich ist, auf Einschränkung der Verarbeitung nach Maßgabe von Art. 18 DSGVO;
  • auf Erhalt der sie betreffenden und von ihnen bereitgestellten Daten und auf Übermittlung dieser Daten an andere Anbieter/Verantwortliche (vgl. auch Art. 20 DSGVO);
  • auf Beschwerde gegenüber der Aufsichtsbehörde, sofern sie der Ansicht sind, dass die sie betreffenden Daten durch den Anbieter unter Verstoß gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verarbeitet werden (vgl. auch Art. 77 DSGVO).

Darüber hinaus ist der Anbieter dazu verpflichtet, alle Empfänger, denen gegenüber Daten durch den Anbieter offengelegt worden sind, über jedwede Berichtigung oder Löschung von Daten oder die Einschränkung der Verarbeitung, die aufgrund der Artikel 16, 17 Abs. 1, 18 DSGVO erfolgt, zu unterrichten. Diese Verpflichtung besteht jedoch nicht, soweit diese Mitteilung unmöglich oder mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden ist. Unbeschadet dessen hat der Nutzer ein Recht auf Auskunft über diese Empfänger.

Ebenfalls haben die Nutzer und Betroffenen nach Art. 21 DSGVO das Recht auf Widerspruch gegen die künftige Verarbeitung der sie betreffenden Daten, sofern die Daten durch den Anbieter nach Maßgabe von Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO verarbeitet werden. Insbesondere ist ein Widerspruch gegen die Datenverarbeitung zum Zwecke der Direktwerbung statthaft.

III. Informationen zur Datenverarbeitung

Ihre bei Nutzung unseres Internetauftritts verarbeiteten Daten werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt, der Löschung der Daten keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen und nachfolgend keine anderslautenden Angaben zu einzelnen Verarbeitungsverfahren gemacht werden.

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Lernpaten an der Schule am Schloss

Seit fast zwei Jahren sind wir in der Schule am Schloss in der glücklichen Lage, dass Lese- und Lernpaten unsere Arbeit mit den Jugendlichen unterstützen. Derzeit sind es acht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die ein bis zweimal in der Woche in unsere Schule kommen, um hier mit Schülerinnen und Schülern zu arbeiten.

Die Schule am Schloss ist eine inklusive Schule, das heißt, es werden in unseren Klassen Schülerinnen und Schüler auf unterschiedlichstem Lern- und Leistungsniveau unterrichtet.

Für unsere Schülerinnen und Schüler ist es ein großer Gewinn, wenn im Rahmen der Kurse im Mittagsband unsere Lernpaten unterstützend zum Einsatz kommen. In Kleinstgruppen kann hier Wortarbeit geleistet, Grammatik und Rechtschreibung gelernt oder Lesekompetenz erworben werden. Dies kommt einerseits allen Schülerinnen und Schülern in der Willkommensklasse und in unseren Regelklassen zugute, die beim Erlernen und bei der Anwendung der deutschen Sprache noch Hilfe benötigen.

Auf der  anderen Seite kommen in den Kleingruppen der Lese- und Lernpaten auch Jugendliche mit besonderem Interesse an Literatur und mit hohen sprachlichen oder auch mathematischen Kompetenzen auf ihre Kosten.

Zu verdanken haben wir unsere Lernpaten dem Bürgernetzwerk Bildung des VBKI, dem Verein Berliner Kaufleute und Industrieller. Dieses Netzwerk vermittelt Lernpaten an interessierte Schulen. Mittlerweile gibt es 2200 ehrenamtliche Lernpaten in Berlin mit steigender Tendenz. Diese Vermittlung des VBKI ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, denn sie leistet einen wertvollen Beitrag für unsere Schulen im Sinne multiprofessioneller Kompetenz.

Und wer genau sind unsere Lernpaten? Gemeinsam ist allen, dass sie ihre freie Zeit einbringen, um in unserer Schule mit jungen Menschen zu arbeiten und diese unterstützen. Unsere Lernpaten kommen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen - ob Studentin, ehemaliger Lehrer oder Journalistin – die Bandbreite ist genauso groß wie die unserer Schulgemeinschaft und vielleicht passen wir deshalb so gut zusammen!

Unser Lernpate Herr Nickisch im Porträt.

Lesepate

https://www.youtube.com/watch?v=qjjZ08S6zLQ

Unsere Lernpaten

Bach     

Herr Bach ist 1949 in Köln geboren und hat lange in Baden-Württemberg gelebt.
Studiert hat er Betriebswirtschaft und Politik (und etwas Pädagogik).
Dann arbeitete er als selbstständiger Kaufmann und war geschäftsführender Gesellschafter einer Druckerei.
Nebenbei hat er schon immer ehrenamtlich gearbeitet.
Er war bisher schon an zwei anderen ISS als Lernpate tätig. Ihm macht es großen Spaß jungen Menschen Wissen und Erfahrungen zu vermitteln und sich mit ihnen auszutauschen.
Hobbys: Konzerte, Lesen, Theater, in Berlin und Umgebung spazieren gehen.

Lesepaten Frau Epinatjeff  

Frau Epinatjeff ist 67 Jahre alt und lebt seit 1977 in Berlin. Seit dieser Zeit unterrichtete sie an einer Grundschule in Neukölln in der Jahrgangsmischung 4., 5. und 6. Klasse.
Frau Epinatjeff sagt, dass ihr die Arbeit mit Schülern immer viel Spaß gemacht hat. Deshalb hat sie sich nach ihrer Pensionierung als Lernpatin beworben. Sie findet die Arbeit in der Willkommensklasse der Schule am Schloss sehr spannend und interessant.
Sie wohnt in der Nähe vom Schlossgarten und geht in ihrer Freizeit gern und viel spazieren. Sie liest gern und besucht kulturelle Veranstaltungen.

Lesepaten Frau Jontza  

Frau Jontza ist 1951 in Berlin geboren, verheiratet und hat einen Sohn. Nach ihrem Studium arbeitete sie sieben Jahre als Moderatorin, Reporterin und Redakteurin beim Radio (SFB) und wechselte dann zum Fernsehen. Sie arbeitete im SFB und später beim RBB als Redakteurin, später als Abteilungsleiterin für Kinder- und Jugendfernsehen, Bildung und Wissenschaft, war dann für Talkformate zuständig. Von 2013 entwickelte sie für freie TV-Produktionen Fernseh-Formate.
Seit 2017 engagiert sie sich in der Ulme 35, einem interkulturellen Bildungs- und Kulturtreffpunkt  für Neuberliner im Westend.

Lesepaten Herr Legowski  

Herr Legowski studierte Soziologie und Politische Wissenschaften.
Er arbeitete als Journalist, erst bei der Zeitung und beim Hörfunk, später beim Fernsehen. Ab 1999 war er Pressesprecher bei einem Wirtschaftsverband und er ist seit 2017 Rentner.
Hobbys: Wandern, Radfahren, Schwimmen, Fußball.
Sein Lieblingsverein ist der 1. FC Köln (weil das der einzige Club ist, der auch ein Karnevalsverein ist).
Herr Legowski hat eine große Schwäche für die deutsche Sprache: "Wenn Japaner und Chinesen Goethe und Schiller vortragen können, sollten deutsche Schulkinder die Sprache zumindest sprechen, lesen und schreiben können. Dabei will ich unbedingt helfen, hier in der Schule am Schloss."

Lesepaten Herr Nickisch  

Herr Nickisch wurde 1948 geboren.
Er war bis 2012 Lehrer für Deutsch und Biologie an einer Gesamtschule in Heidelberg/Baden-Württemberg.
Zusammen mit seiner Frau wohnt er seit 2013 in Berlin-Westend.
Er hat zwei Söhne (39 und 37) und zwei Enkel (8 und 6).
Herr Nickisch fing im Jahre 2014 an als Lernpate an der Heinz-Brandt-Schule in Weißensee tätig zu sein und ist seit 2016 Lernpate und Koordinator für Lernpaten an der Schule am Schloss.

 Lesepaten Frau Stalf    

Frau Stalf studierte Diplom-Psychologie und war 20 Jahre als Dozentin für Psychologie an Fachhochschule für Erwachsenenbildung tätig.
Frau Stalf liest gern, besucht Geschichtsvorlesungen, fährt viel mit dem Fahrrad und verreist gern.
Frau Stalf sagt: Ich bin immer sehr gern zur Schule gegangen, sowohl als Schülerin als auch als Lehrerin und habe viel Freude daran, Wissen zu erwerben und zu vermitteln! Ich fühle mich wohl an einer Schule und bin gern mit jungen Menschen zusammen.

Sie wollen selbst Lernpate werden? Informieren Sie sich hier:
http://www.vbki.de/der-verein/b%C3%BCrgernetzwerk-bildung/lese-und-lernpaten

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Die Maßnahmen zur Sprachbildung

Sprachtest zu Beginn der 7. Jahrgangsstufe

Alle neuen Siebtklässlerinnen und Siebtklässler schreiben in der ersten oder zweiten Woche nach Schulanfang einen Sprachtest (80 Minuten). Dieser ist angelehnt an die vom Senat bereitgestellte Lernausgangslage 7. Getestet werden Leseverstehen, Schreibfertigkeiten, Sprachwissen und Sprachbewusstsein, Grammatik- und Rechtschreibkenntnisse.

Nach Auswertung des Sprachtests werden die Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf im Mittagsband in Förderkurse Deutsch eingeteilt, um dort an ihren sprachlichen Schwächen zu arbeiten. Besonders begabte Schülerinnen und Schüler können in den AGs im Mittagsband (je nach Möglichkeit) auch Neigungskurse belegen.

Am Anfang des 8. Schuljahres werden die Sprachtests in den Klassen nochmals geschrieben, um zu evaluieren inwieweit die Förderangebote die Sprachfertigkeiten verbessert haben.


Sprachverhalten im Unterricht

Alle Lehrerinnen und Lehrer der Schule am Schloss haben sich darauf verständigt darauf zu achten, dass Schülerinnen und Schüler stets in ganzen, vollständigen Sätzen sprechen und schreiben. Dies gilt nicht nur für schriftliche Übungen, sondern auch für die mündliche Arbeit im Klassenraum.

Wenn Nomen durchgenommen werden (etwa zur Wortschatzarbeit) werden immer die dazugehörigen Artikel mit genannt. Auch die Pluralbildung von Nomen wird thematisiert und zum Beispiel bei Tafelbildern ebenfalls aufgeschrieben.


Einführung Textknacker

Im ersten Halbjahr der 7. Klassen wird der Textknacker, eine 4-Schritt-Lesemethode für längere Texte, eingeführt. Jede Schülerin und jeder Schüler bekommt den Textknacker als Arbeitsinstrument ausgehändigt und soll diesen in seinem Deutschhefter stets griffbereit halten.

Der Textknacker als Lesemethode ist Bestandteil des im Deutschunterricht verwendeten Lehrbuchs „Doppelklick“ von Cornelsen und wird dort als Grundlage angewandt und wiederholt.

Ausgehend vom Deutschunterricht wird diese Lesemethode auch in allen Fächern als Arbeitsinstrument angewandt, die mit (längeren) Texten arbeiten und von den jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrern genutzt (z. B. in GeWi, NaWi, Ethik etc.). Plakate mit dem Textknacker sollen möglichst in jeder Klasse hängen, um dies auch bei den Schülerinnen und Schülern gegenwärtig zu halten.


Bibliotheksbesuch

Alle siebten Klassen gehen im ersten Halbjahr gemeinsam mit den Klassen- oder Deutschlehrerinnen und -lehrern in die Stadtbibliothek am Richard Wagner-Platz. Mit der Stadtbibliothek gibt es eine Vereinbarung, dass die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen der Schule am Schloss eine ein- bis anderthalbstündige Einführungsveranstaltung wahrnehmen. Dort werden sie in die Möglichkeiten der Recherche nach Büchern und anderen Medien eingeführt. Bei diesem Besuch erhalten alle Schülerinnen und Schüler einen Benutzerausweis. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu angehalten werden sich selbstständig Bücher auszuleihen, um z. B. eine Buchvorstellung im Deutschunterricht zu gestalten oder zu anderen Fächern über ausgewählte Themen zu recherchieren.


Lesen von Ganzschriften

Die Fachkonferenz Deutsch hat sich darauf verständigt, dass alle Klassen (von Jahrgangsstufe 7 bis 10) eine Ganzschrift pro Halbjahr lesen. Hierzu werden die in der Schule vorhandenen Klassensätze genutzt. Zu vielen dieser Ganzschriften sind auch Arbeitshefte und Übungen angeschafft worden. Einige dieser Bücher sind in der Schule am Schloss auch als Film auszuleihen, um damit zum Thema „Filmsprache und Literatur“ zu arbeiten.


Einführung eines Glossars

Die Fachkonferenzen für Fächer wie NaWi, GeWi als auch Musik haben sich darauf verständigt ab Klasse 7 mit den Schülerinnen und Schülern ein Glossar für Fachbegriffe einzuführen. Dieses Glossar wird durchgängig über vier Jahre weitergeführt und stetig erweitert. Es dient als Arbeitsgrundlage und die Schülerinnen und die Schüler können jederzeit auf diese Fachtermini zurückgreifen und diese nutzen.


Einführung von Operatoren

Im aktuellen Rahmenlehrplan Deutsch werden verschiedene Operatoren aufgelistet, die in fast allen Fächern Verwendung finden (aus den Bereichen Natur- und Gesellschaftswissenschaften sowie Deutsch, Mathematik und Englisch). Es wird hier exemplarisch versucht diese in allen Fächern verwendeten Operatoren zu definieren und für die Schülerinnen und Schüler verständlich zu formulieren.

Auf der FK Deutsch wurde beschlossen diese ausgewählten Operatoren in den Jahrgangsstufen 7 und 8 einzuführen und bis zur Jahrgangsstufe 10 in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Dies findet auch Eingang in den schulinternen Curricula der 7. und 8,. Klassen.

Die jeweiligen Operatorenlisten werden genau wie der Textknacker den Schülerinnen und Schülern in der 7. und 8. Klasse als Arbeitsinstrument ausgehändigt und sollen stets griffbereit sein. Es wurde hier versucht die Erläuterungen der einzelnen Operatoren schülergerecht zu formulieren

Die Liste mit den Operatoren „Nenne“ („Benenne“), „Beschreibe“ und „Vergleiche“ wird im zweiten Halbjahr der 7. Klasse eingeführt und an die Schülerinnen und Schüler als Arbeitsgrundlage verteilt.
Die zweite Liste mit den weiteren Operatoren wird im ersten Halbjahr der Klasse 8 eingeführt und zusammen mit dem Textknacker als Arbeitsgrundlage an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben.


Lern- und Lesepaten

Seit Sommer 2016 kooperiert die Schule am Schloss mit dem Bürgernetzwerk Bildung des VBKI (Verein Berliner Kaufleute und Industrieller). Das Bürgernetzwerk Bildung möchte die Startbedingungen benachteiligter Kinder und Jugendlicher verbessern und hat bislang mehr als 2200 Lese- und Lernpatinnen und -paten an Berliner Schulen vermittelt. Acht Lernpatinnen und -paten sind mittlerweile an der Schule am Schloss im Einsatz, die im Mittagsband als auch in den Willkommensklassen vor allem bei den jüngeren Schülerinnen und Schülern zum Einsatz kommen (Klasse 7 bzw. 8). Vor allem für unsere Jugendlichen aus den Willkommensklassen, die noch nicht so lange in Deutschland sind, stellen die Lernpatinnen und -paten eine entschiedene Hilfe dar, um leistungsmäßig zu den anderen Schülerinnen und Schülern aufzuschließen. Auch für besonders lesebegeisterte und lernwillige Schülerinnen und Schüler sollen Angebote gemacht werden.

 

Sprachbildung Manahmen bersicht

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Letzte Neuigkeiten aus dem Bereich GeWi

Schülerfahrt nach Polen

IMG-20220614-WA0004-COLLAGE.jpgIn den Tagen 06.- 08.06.22 fanden weitere Geschichtsstunden in Dobiegniew (ehem. Woldenberg Nm.), Polen, statt. Unsere Zehntklässler, die seit ihrer 8. Klasse am bilateralen deutsch-polnischen Jugendaustausch teilnehmen, konnten kurz vor ihrem Abschied von der Schule mit ihren gleichaltrigen Partnerschülern aus Dobiegniew zusammen kommen und die gemeinsame Geschichte im Rahmen der Geschichtsstunden ein wenig aufarbeiten. Der Jugendaustausch wird größtenteils aus den Mitteln des Europäischen Fonds zur Förderung der grenznahen Regionen INTERREG 2014-2020 finanziert. Das Projekt zum Um- und Ausbau des Museums des Lagers für polnische Offiziere Woldenberg II C soll zur Förderung des Tourismus in der Region beitragen. Für die Schüler aus beiden Ländern entstanden dabei keinerlei Kosten.IMG-20220614-WA0007-COLLAGE.jpg

Zur Einstimmung auf die Fahrt nach Dobiegniew besuchten unsere Schüler die Zeitausstellung in der Galerie Fantom, in ihrem Bezirk, die die Objekte aus dem zurzeit noch geschlossenen Museum in Dobiegniew, das sie vor zwei Jahren dort besuchten, ausstellt.

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Im Fokus der Geschichtsstunden stand diesmal der Besuch eines anderen Museums für die polnischen Offiziere aus dem Lager II C, die während ihrer Evakuierung aus dem Lager IIC von den sowjetischen in einem Landgut in Dietz, heute Dzieduszyce, beschossen wurden. Der Angriff riss 18 Offiziere in den Tod. Weitere 12 starben später an Folgen ihrer Verletzungen.

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Die deutsch-polnische Schülervertreter legten auf dem Grab der getöteten Soldaten, in dem nachträglich auch deutsche Soldaten bestattet wurden, einen Kranz nieder. Eine kurze Rede erinnerte an die Ereignisse des 30.01.1945.

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Ein anderer Höhepunkt der Reise war ein Besuch im dendrologischen Garten in Przelewice (ehem. Prillwitz), der die Geschichtsstunde aufs Beste mit Unterricht in Botanikkunde miteinander zu verflechten wusste. Eine gute Führung ermöglichte Einblicke in die selten vorkommende Bäume und Sträucher, die vor 200 Jahren eingepflanzt worden waren. Auch hier fehlte es nicht an Dramatik, die 1945 in tragischer Weise den Dendrologen Conrad von Borsig 1945 sein Leben kostete. Er wurde nach Einnahme des Gebiets durch die sowjetische Armee in seinem Gutshaus Prillwitz erschossen.

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Unser Besuch in Polen überzeugte uns zum wiederholten Mal von der großartigen Gastfreundschaft der polnischen Projektpartner, die eine Serie von leckeren Mahlzeiten für beide Schülergruppen auftischten. Die Freizeit wurde mit sportlichen Aktivitäten und Spaziergängen von gemischten Schülergruppen durch die Stadtpromenade am Großen See in Dobiegniew ausgefüllt. Der Austausch von Kontaktdaten zwischen den Schülern beider Länder lässt auf nachhaltige Freundschaften hoffen.

Auf den Spuren der deutsch-polnischen Geschichtsstunden 

Die Schule am Schloss beteiligt sich an einem historischen Projekt zum Um- und Ausbau des Museums für das größte Lager für polnische Offiziere im 2. Weltkrieg, die im damaligen Woldenberg interniert wurden. Die rein bauliche Maßnahme soll durch sog. „weiche Projektteile“ flankiert werden. Die Projektpartner sind die Gemeinde Dobiegniew und der Berliner Verein Fantom e.V., der Verein zur Förderung von Kunst und geschichtlichem Bewusstseins.

Der Name des Projektes beinhaltet gleichzeitig eine inhaltliche Zielrichtung. Der Titel des Projekts heißt nämlich: „Um- und Ausbau des Museums der Woldenberger zugunsten der grenzüberschreitenden Kooperation in Sachen Tourismus. (Projektnummer: 85029101)“

Beide Partner behandeln gemeinsam das schwierige Kapitel der deutsch-polnischen Geschichte, indem sie nicht nur parallel Begegnungen der Historiker und einen kontinuierlichen Jugendaustausch zwischen Dobiegniew und Berlin in Form von Geschichtsstunden organisieren, sondern die Vertragspartner informieren darüber die deutsch-polnische Öffentlichkeit und geben gemeinsam Bücher heraus, die sie öffentlich auf der Buchmesse in Leipzig vorstellen möchten. Das Projekt wird aus den Mitteln der Europäischen Union im Rahmen des „INTERREG VA 2014 – 2020“ unterstützt.

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Herb Dobiegniewa  01 Fantomitza Neagra 
 Wappen der Gemeinde Dobiegniew  Fantom e.V

In der Zeit vom 23. bis 26.08.21 fand im Rahmen des Projektes eine weitere Schülerfahrt nach Dobiegniew (ehem. Woldenberg, Nm) statt. Gleich nach der Ankunft wurde unter der Führung eines Reginalisten, Herr Norbert Gierlowski, die Stadt erschlossen.

Es stellte sich dabei heraus, dass die Pflastersteine des alten Marktplatzes, die Steine in der Kirche und in etlichen Häusern zwei Sprachen verstehen: Deutsch und Polnisch. Denn bis Ende Januar 1945 wurde die Stadt von Deutschen bewohnt und danach von Polen.


Die spätmittelalterliche Marienkirche bietet eine perfekte Kulisse für eine multikulturelle Begegnung. Sie ist im Jahr 1335 erbaut und wurde im 16.Jahrhundert evangelisch geweiht. Erst 1945 ist sie katholisch umgeweiht. Die deutsche Schülergruppe besteht aus Katholiken, Protestanten, Moslems und konfessionsfreien Schülern. Die polnische Gruppe ist katholisch. 


Bis 1945 hieß der einzige aus dem Mittelalter stammende Verteidigungsturm das Storchennest. Oben hatten sich nämlich Störche ein Nest gebaut und fühlten sich von den Anwohnern nicht gestört.

Am nächsten Tag der Polenfahrt ging die deutsch-polnische Schülergruppe zu Fuß zum früheren Lager für polnische Offiziere „Woldenberg II C“. Dort wird gerade das Lagermuseum im Rahmen des Projektes INTERREG VA 2016-2020 mit den Mitteln der Europäischen Gemeinschaft umgebaut. Die Mittel dieses Projektes haben auch die Reise der Berliner Jugendlichen nach Polen bezuschusst. Einen Anteil trägt die Gemeinde Dobiegniew und ihr Berliner Projektpartner Fantom e.V.

Die früheren Baracken im wirtschaftlichen Teil des Offizierslagers werden inzwischen von den Bewohnern der Stadt eingelebt und mit viel Aufwand umgebaut.



Die Hauptstraße des Lagers zieht sich mehrere Hundert Meter hin und bietet auf dem Gelände, inzwischen ohne jegliche Bauten aber mit wild wuchernden Sträuchern und Bäumen, eine weitere Möglichkeit über den Lauf der Zeit nachzudenken.


Gleich hinter dem Lager, an der Stelle des früheren Friedhofs für die Lagerinsassen, hielten die Schüler kurz inne und schauten geduldig in die Kamera, um ein weiteres Andenken an die Reise zu bekommen.


Am Nachmittag wendeten sich die Schüler aus beiden Ländern dem „Hier und Jetzt“ zu und gingen in binationalen Teams in die Kajaks und Tretboote hinein. Der touristisch gut erschlossenen See in Osiek (ehem. Wutzig) bietet vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung an.



Am Lagerfeuer saßen die die Schüler*innen bis es dunkel wurde. Dann wurden sie mit dem Bus zu ihrem Quartier gefahren. Da es bis zur Nachtruhe noch Zeit genug war, wurden die neuen Bekanntschaften unter den Projektteilnehmer*innen beim Spazierengehen am Großen See in Dobiegniew vertieft.



 

Das straffe Programm ging am nächsten Tag weiter. Die deutsch-polnische Schülergruppe besichtigte unter einer Führung das Heimatmuseum der Kreisstadt Drezdenko (ehem. Driesen).

Der Unterbau des späteren Speichers haben die Schweden während ihrer Stadtbesetzung als Pulverkammer erbaut. Die Schüler der beiden Länder wunderten sich sehr, als sie erfuhren, dass diese sich mitten in der auf Geheiß des Friedrichs des Großen erbauten Zitadelle befand. Friedrich war auch der Erbauer des Schlosses Charlottenburg, das Schüler*innen aus beiden Länder im Rahmen des Projektes im November 2019 besichtigt hatten.

Die Pulverkammer war der Geschichte der Stadt Driesen, heute Drezdenko, gewidmet. In der ersten Etage wird eine große Ansammlung der Nutzgegenstände aus der Vorkriegszeit präsentiert.





Die oberste Etage des Museums ist der Tierwelt dieser an Waldreichtum kaum zu überbietenden Umgebung gewidmet. In den letzten Jahren wurden dort auch - die in Europa sehr selten anzutreffenden - Bisents in den umliegenden Wäldern heimisch.

Am Nachmittag des dritten Reisetages gab es einen Malwettbewerb zum Thema „Lager Woldenberg II C in meinen Augen“. Nur fünf Personen malten allein an ihrem Bild. Es gab zudem binationale Teams und Teams aus demselben Land. In allen Kategorien gab es Sieger*innen.


Siegerinnen in der Kategorie einsprachige Teams: Aleyna und Silvia aus Berlin.

Sieger in der Kategorie der zweisprachigen Teams: Hania, Anja und Homayoon.

Siegerinnen in der Kategorie binationale/zweisprachige Teams: Martyna und Josephine.

Sieger in der Kategorie binational/einsprachig:Martyna und Bartek.

Siegerin in der Kategorie Einzelarbeiten: Acelya aus Berlin.

Neben den Gewinnpreisen beim Malwettbewerb nahmen alle Schüler*innen auch Geschenktüten des Gastgebers mit nach Berlin. Außerdem wurden Kontaktdaten getauscht und einige Schüler*innen bleiben seitdem in Kontakt. Aber eigentlich wollten alle länger bleiben, weil neben dem interessanten historischen Programm gab es genug Zeit, sich auf die tolle Umgebung der Stadt Dobiegniew und ihre unheimlich herzlichen Gastgeber einzulassen.

Nun werden die polnischen Schüler zum Gegenbesuch in Berlin erwartet.

Schlossprojekt - Die Neuen stellen sich vor

 Schlossprojekt Teilnehmer 19 20

(von links nach rechts: Samuel, Marleen, Eryk, Melda, Aylin)

Ich bin dabei, …

weil ich wissen will, wie Menschen früher gelebt haben. (Aylin)

weil ich mich schon immer für Geschichte interessiert habe. (Melda)

weil ich selbstbewusster werden will. (Samuel)

weil ich frei sprechen lernen möchte. (Fariba)

weil ich viel mehr über das Schloss erfahren will. (Eryk)